Guus Hiddink wird neuer Bondcoach und soll die Niederlande zur EM 2016 nach Frankreich führen

By | 4. März 2014
EM 2016: Wird Guus Hiddink nach der WM 2014 neuer niederländischer Nationaltrainer?

Foto: Степиньш Ольга / Wikimedia

Bereits Anfang Januar machten ersten Gerüchte die Runde, dass Guus Hiddink nach der WM 2014 neuer niederländischer Nationaltrainer wird. Der 67-jährige selbst hat dies nun bestätigt, damit wird Hiddink bereits zum zweiten Mal nach 1996 Bondscoach und soll Arjen Robben & Co. zur EM 2016 nach Frankreich führen.

Nun ist die(se) Katze also auch endlich aus dem Sack. Bereits seit Wochen wurden darüber spekuliert werde die Nachfolge von Louis van Gaal auf der Trainerbank der niederländischen Nationalmannschaft nach der Fußball-WM 2014 antritt und nun herrscht Klahrheit. Guus Hiddink wird nach der WM-Endrunde in Brasilien neuer Bondscoach und führt die Niederlande damit auch in die EM-Qualifikation 2016.

Der 67-Jährige bestätigte gegenüber dem niederländischen Radiosender 1, dass er die Nachfolge von van Gaal antreten werde. Es ist bereits das zweite Engagement für Hiddink bei der Elftal, die er schon von 1995 bis 1998 trainiert hatte. Neben seinem Heimatland arbeitete er auch in Südkorea (2001), Australien (2006) und Russland (2006) als Nationaltrainer. Hiddink feiert damit sein Trainer-Comeback, den ursprünglich hatte er sich nach seiner letzten Station bei Anschi Machatschkala in Russland zur Ruhe gesetzt:

Ehrlich gesagt, habe ich mir selbst die Frage gestellt, ob ich noch frisch genug bin, um Einfluss auszuüben und für neue Entwicklungen, die uns herausfordern, zu sorgen. Ich habe noch viel zu viel Ehrgeiz, um als alter Kerl auf dem Sofa zu sitzen und aus dem Fenster rauszuschauen

Die öffentliche Vorstellung von Hiddink soll erfolgen wenn dieser sein Trainerteam vollständig zusammen hat.

Als Kandidaten für den Co-Trainer Posten gelten die früheren Nationalspieler Danny Blind, Ruud van Nistelrooy, Jaap Stam und Giovanni van Bronckhorst.

Die Niederlande treffen in der EM-Qualifikation in der Gruppe A auf Island, Kasachstan, Lettland, Niederlande, Tschechien und die Türkei.

Hinterlass uns einen Kommentar