EM 2016: Joachim Löw kritisiert den neuen Modus

By | 21. Februar 2014
Bundestrainer Joachim Löw

Steindy / Wikimedia

Bundestrainer Joachim Löw hat sich zwei Tage vor der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich kritisch über den neuen EM-Modus geäußert. Laut Löw würde damit der sportliche Wert des Turniers sinken.

Auch wenn dieses Jahr die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien im Fokus steht, blicken dieses Wochenende alle europäischen Fußballverbände gespannt nach Nizza, zur Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich.

Bundestrainer Joachim Löw hat sich nun im Vorfeld der Auslosung auf der Webseite des DFB kritisch über den neuen Modus geäußert:

Als Trainer halte ich die Aufstockung des Teilnehmerfeldes bei einer Europameisterschaft für fragwürdig. Das gilt auch für die neue Qualifikationsrunde. Der sportliche Wert einzelner Spiele, aber auch des gesamten Wettbewerbs sinkt

Löw ist nicht der erste Trainer/Verantwortliche der die Erhöhung der Teilnehmeranzahl kritisch betrachtet. Auch Team-Manager Oliver Bierhoff äußerte sich dazu:

Phänomen Fußball gehört, dass trotz des großen Angebots noch keine Übersättigung eingetreten ist. Irgendwie kann man sich Fußball jeden Tag ansehen, und man ist immer wieder fasziniert und begeistert. Wir müssen dennoch aufpassen und dürfen den Fußball nicht zu beliebig werden lassen

Deutschland befindet sich im Lostopf 1 und wird damit als Gruppenkopf in die EM-Qualifikation Anfang September 2014 starten. Unabhängig davon auf wen die DFB-Auswahl treffen wird, Löw hat bereits klare Ziele für die Qualifikation formuliert:

Es muss immer unser Anspruch sein, die Gruppe zu gewinnen, die uns zugelost wird. Mit diesem Selbstverständnis fahren wir auch nach Nizza

Alle weiteren Informationen zur Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich findet Ihr hier bei uns auf dem Blog.

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