Nun ist es offiziell, Fabio Capello führt Russland in die EM-Qualifikation 2016

By | 27. Januar 2014
Fabio Capello wird Russland nach der WM 2014 auch in die EM-Qualifikation führen

Foto: Paulblank / Wikimedia

Bereits Ende 2013 machten erste Gerüchte die Runde, dass Fabio Capello unmittelbar vor einer vorzeitigen Vertragsverlängerung mit dem russischen Fußballverband stehen würde. Seit vergangener Woche ist es nun offiziell, der 67-jährige Italiener bleibt bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 russischer Nationaltrainer und wird die Sbornaja damit auch in die EM-Qualifikation 2016 führen.

Bei Fußballtrainern ist es wie mit guten Weinen, je älter sie werden desto besser sind sie. Fabio Capello gehört mit 67 Jahren zu den ältesten seiner Zunft, doch der Italiener denkt keineswegs ans Aufhören – im Gegenteil. Wie vergangenen Freitag bekannt wurde hat Capello seinen Vertrag mit dem russischen Fußballverband vorzeitig verlängert und wird die Sbornaja bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 im eigenem Land betreuen. Somit wird Capello die russische Nationalmannschaft natürlich auch in die EM-Qualifikation 2016 führen. Er selbst äußerte sich wie folgt zu diesem Schritt:

Ich bedanke mich beim RFU-Präsidenten und dem russischen Sportminister für das Vertrauen. Ich bin sehr froh, dass ich meine Arbeit in Russland fortsetzen kann. Wir haben große Pläne, und ich werde mein Bestes tun, um die russischen Fans glücklich zu machen

Nikolai Tolstykh, Präsident des Russischen Fußballverbands, freut sich auch auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Italiener:

Wir sind rumdum glücklich, dass ein so kompetenter Trainer seine Arbeit in Russland fortsetzen will

Capello ist zukünftig nicht nur für die A-Nationalmannschaft verantwortlich, der RFU bündelt die Kompetenzen bei dem 67-jährigen:

Der Vertrag sieht zudem vor, dass Fabio die Oberaufsicht für alle unsere Nationalmannschaften erhält, außerdem werden ihm die russischen Trainer bei Nationalmannschaftsangelegenheiten assistieren

Gerüchten zu Folge gehört Capello mit einem Jahressalär von geschätzt fünf Millionen Euro netto zu den höchstbezahlten Nationaltrainern der Welt.

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