Magnus Pehrsson: Estland muss arbeiten nicht träumen

By | 22. Januar 2014
Magnus Pehrsson: Estland muss arbeiten nicht träumen

Foto: SCANPIX

Estland, die aktuelle Nr. 93 der FIFA-Weltrangliste, konnte sich bisher noch nie für eine Fußball-Welt- bzw. Europameisterschaft qualifizieren. 2012 scheiterten die Esten in den EURO-Playoffs knapp an Irland. In der EM-Qualifikation 2016 möchten die Balten erneut voll angreifen, dafür bedarf es laut des Neu-Nationaltrainer Magnus Pehrsson jedoch noch viel Arbeit.

Die estnische Fußballnationalmannschaft gehört zu jenen Mannschaften gegen die man nur sehr ungerne spielt. Die Kicker vom Baltikum sind für ihre robuste Defensivarbeit bekannt und haben sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren Stolperstein für größere Nationen entpuppt. In der EM-Qualifikation 2012 landete man sogar auf dem zweiten Tabellenplatz, vor Teams wie Slowenien und Serbien, scheiterte in den Playoffs dann jedoch an den Iren.

In der WM-Qualifikation 2014 folgte dann der große Rückschlag. Mit lediglich zwei Siegen, einem Unentschieden und sieben Niederlagen belegte das Team von Tarmo Rüütli den vorletzten Platz in der Gruppe D, was Rüütli letztendlich auch das Amt kostete. Seit Januar 2014 hat der Schwede Magnus Pehrsson das Ruder in Estaldn übernommen und äußerte sich im Gespräch mit der Webseite der UEFA EURO 2016 wie folgt über seine ersten Tage im Amt als neuer Nationaltrainer der estnischen Fußballnationalmannschaft:

Ich habe versucht, zu verstehen, was in der Vergangenheit hier gemacht wurde. Ich muss ein klares Bild davon haben, wo wir im Moment stehen – danach kann ich Ziele für die Zukunft setzen

Die Playoff-Teilname während der EM-Qualifikation 2012 hat die Hoffnugen der estnischen Fußball-Fans zwangsläufig wachsen lassen. Auch die Tatsache, dass zukünftig 24 statt bisher 16 Teams an einer EM-Endrunde teilnehmen lässt die Esten von einer EM-Teilnahme 2016 in Frankreich träumen, doch vor dem träumen kommt die Arbeit so Pehrsson:

Natürlich erhöht das unsere Chancen, uns zu qualifizieren. Man darf davon gerne träumen, aber das wichtigste ist, dass wir einen guten Job machen, dann haben wir auch eine Chance. Das ist der einzige Punkt, über den ich mir Gedanken mache. Es wird immer Träume und Wünsche geben, aber ich muss nun arbeiten, nicht träumen!

Das gesamte Interview könnt Ihr online nachlesen und findet man HIER.

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