EM 2016: Pavel Vrba wird tschechischer Nationaltrainer

By | 20. November 2013
Tschechiens neuer Nationaltrainer Pavel Vrba

Foto: Jaromir Pech

In den Medien wurde bereits seit einiger darüber spekuliert ob Pavel Vrba das Amt des tschechischen Nationaltrainers übernimmt und nun ist es offiziell. Der aktuelle Cheftrainer von Viktoria Pilsen wird die Löwen aller Voraussicht nach Mitte Dezmeber übernehmen und damit auch in die EM-Qualifikation führen.

Ende gut, alles gut in Tschechien? Nach der verpassten WM-Qualifikation galt Pavel Vrba als größter Favorit für das Amt des tschechischen Nationaltrainer. Der 49-jährige Fußballtrainer ist derzeit jedoch noch beim tschechischen Meister Viktoria Pilsen unter Vertrag und der Champions League-Teilnehmer verweigerte seinem Trainer bis vor kurzem die entsprechende Freigabe. Nun hat Vrba jedoch Gebrauch von einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag gemacht und wird die kleinen Löwen zum Jahreswechsel übernehmen. Angeblich kostet die vorzeitge Vertragsauflösung den tschechischen Fußballverbands (FACR) 300.000 Euro. Pilsens Manager Adolf Sadek kommentierte die Enstcheidung wie folgt:

Pavel Vrba sucht eine neue Herausforderung. Wir respektieren die Entscheidung, versuchen aber erst gar nicht, unsere Enttäuschung zu verbergen

Des einen Leid ist des anderen Freud, Verbandsschef Miroslav Pelta freut sich über seinen neuen Nationaltrainer:

Er wird allseits respektiert, aber es war für ihn keine einfache Entscheidung. Ich bin sehr froh, dass ein Trainer, der in Pilsen Unmögliches möglich gemacht hat, auf der Trainerbank der Nation Platz nimmt

Vrba war seit 2008 Cheftrainer bei Viktoria Pilsen und führte die Mannschaft in der Saison 2011 und 2013 nicht nur zwei Meistertiteln, sondern auch zweimal in die Gruppenphase der Champions League. Von 2006 bis 2008 fungierte Vrba als Co-Trainer der slowakischen Nationalmannschaft. Sein Vorgänger Michal Bilek war im September dieses Jahres nach dem Scheitern in der WM-Qualifikation zurückgetreten. Zu Letzt betreute Josef Pesice Tschechien als Interimstrainer in den verbliebenen WM-Qualifikations- bzw. Freundschaftsspielen.

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